Donnerstag, 19. Oktober 2017

Raumwunder mit schrulligem Namen: Pernille

Jeder, aber auch wirklich jeder braucht sein persönliches Raumwunder und somit seine persönliche Pernille. Ist so!

Es ist Jahre her, da hab ich sie das erste Mal gesehen. Bei Susanne - hier - und schon damals hat sie eigentlich alles gesagt, was es über Pernille zu sagen gibt.



Und wie recht sie hatte, die liebe Susanne... Das weiß mittlerweile nicht nur ich, sondern auch ein Teil meines Familien- und Freundeskreises... Denn dorthin sind sie nach und nach gewandert, die Pernilles, die ich genäht habe (hier und hier).

Ein bisserl geriet die nette Dame mit dem schrulligen Namen dann doch in Vergessenheit, aber im September schlich sie sich wieder in meine Erinnerung... Da war der Wunsch nach einem Raumwunder groß, schließlich war ich ja auf dem Weg zum Lillestoff-Festival und wer konnte schon wissen, was einen dort erwartet? Naja, ok, zumindest viel Stoff, - das war schon klar! Die Gefahr, am Heimweg von eben diesem etwas unterbringen zu müssen, war eindeutig gegeben und so wollte ich auf Nummer sicher gehen... Ihr wisst schon - Handgepäck und so.... Also war es wieder Zeit für eine Pernille:

Dezentes blau, poppiges Innenleben mit Verzicht auf Zusatztaschen innen, dafür aber mit Karabinern für Schlüssel und eine "Taschentasche" und als besonderes Gadget einen zwischengenähten Reißverschluss - und VIEL Platz!


 Nun ist sie perfekt! Für mich!
(Fotocredit geht übrigens an Susanne! Danke, du Liebe!)





Schnitt: Pernille von Farbenmix, Reißverschluss selbst dazugebastelt; kleine Größe
Stoff: Kunstleder und Futterstoff von Stoffschwester







Donnerstag, 12. Oktober 2017

Wenn kleine Änderungen zum Augenzwinkern einladen...



... und aus einem durchschnittlichen Ensemble ein Ensemble mit WOW-Effekt machen.


So ist es mir mit meinem Dirndl ergangen, - ein Kauf-Dirndl, wohlgemerkt. Es begab sich, dass wir Anfang September zur Hochzeit meiner Nichte eingeladen waren. Das Ereignis war als Trachtenhochzeit geplant, aber eine mit einem "Augenzwinkern" - zumindest kam diese Info von meiner Schwester... Da konnte ich mir ein großes Augenzwinkern nicht entgehen lassen, nicht wahr?  


Tatsächlich hat die Schürze einiges an Aufmerksamkeit erregt. Dirndl mit WOW-Effekt halt. Ungewöhnlich, aber speziell und das ganz einfach nur dadurch, dass man eine Kleinigkeit verändert. Arbeitszeit ca. 45 Minuten, großzügig geschätzt.


Schnitt gibt es keinen. Ich habe es mir einfach gemacht: die Länge von der Originalschürze abgenommen, ein einfaches Rechteck in voller Stoffbreite abgenäht, mit einem Dirndl-Raffband (nennt man das so?) auf die benötigte Breite gerafft, Bandl dran. Fertig.
 


Schnitt: Pi x Daumen
Stoff: Dekostoff von  Komolka



Freitag, 29. September 2017

Meine Sommergarderobe 2017 - Teil 3

Aller guten  Dinge sind 3, nicht wahr? Eigentlich wollte ich mich gestern schon melden, doch die Müdigkeit und massive Unlust den PC hochzuahren kamen mir dazwischen. Deshalb heute ohne viele Worte und mit mehr als nur einem Teilchen....

Die Tops aus der Mix & Match Serie von Kibadoo sind luftig leicht und haben mich gut über den Sommer gerettet. Ein Dankeschön und einen dicken Knutscher an Susanne von Mamimade, die diese wunderbaren Bilder aufgenommen hat! Damals hab ich sie quasi als mein persönlicher Haus- und Hoffotograf engagiert. Kein Wunder, wenn man die Fotos sieht, aber leider sehen wir uns trotz gemeinsamer Heimatstadt viel zu selten... Seufz.




Und weil das Top so wunderbar war, hab ich noch eines hinten nach geschoben... Naja, eigentlich habe ich mir ja die Shorts aus einem Stoffschatz genäht, den ich schon letztes Jahr eben genau für eine solche besorgt hatte und - wie denn nicht? - 2016 nicht mehr die Zeit dafür gefunden hatte.... Aber heuer war es dann soweit... doch siehe da! Was dazu anziehen? Für eine andere Bluse hatte ich mir olivegrüne Javanaise gekauft und kurzerhand wurde - wieder ein luftiges Top draus. Ich hatte ein einziges Tragebild - im Spiegel im ungemachten Schlafzimmer. Wie gesagt: ich hatte. Irgendwann Ende August hab ich es wohl gelöscht und dann hatte ich nicht mal mehr das... Tja.

Aber ihr könnt es euch vorstellen, oder? Die Hose ist die "Julika" von Prülla, - etwas verlängert, ganz so knapp bemessen wollte ich mich nicht auf die Straße wagen.... Insgesamt gefällt mir die Hose sehr und sie trägt sich auch toll, doch bei einer Neuauflage werde ich wohl die Leibhöhe etwas nach oben korrigieren. Sie sitzt schon ziemlich hüftig....




Auch Mix & Match: das blaugrundige Blumenensemble. Aber um ehrlich zu sein, nicht allzu oft getragen, - zumindest nicht in der Vollkombi. Sehr knitterig, leider. Aber das Top hat mich doch des öfteren begleitet.




Achja... Uuuuund zu guter Letzt: mein Walshirt. Auch ein Schnittmuster von Kibadoo (Basic Blusenshirt) und ursprünglich in der Langvariante, tatsächlich aber erst oft und öfter dem Kleiderschrank entrissen, als es normale Shirtlänge bekam. Auch sehr luftig, auch sehr fein.



Damit habe ich euch jetzt tatsächlich mehr oder weniger meine gesamte Sommergarderobe gezeigt. Ok, ein Kaufshirt war auch noch dabei, aber das ist eben nur schnöde gekauft - und ein Shirt, das den Lady-Leanas sehr ähnlich ist und eventuell noch einen eigenen Post bekommt. Mal sehen... :-)

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende. So, und nun bin auch ich auch hier endgültig im Herbst angelangt....

 




Schnitt(e): ärmellose Tops + Rock: Mix & Match von Kibadoo, Gr. 42 (Rock 40)
Walshirt: Basic Blusenshirt von Kibadoo, Gr. 42
Shorts: "Julika" von Prülla, Gr. 40 (Hosenbeine der Shortsvariante verlängert)
Stoffe: Tops: Javanaise von Alles für Selbermacher
blaugrundiges Blumen-Ensemble: Komolka
Shorts: Sweat von Alles für Selbermacher (vom Vorjahr)
Walshirt: Voile, Design von Lila-Lotta







Mittwoch, 27. September 2017

Meine Sommergarderobe 2017 - Teil 2

Weiter geht es mit Teil 2 meines Sommeroutfit-Rückblicks... Ein weiteres viel getragenes Teilchen dieses Sommers war dieser Leinenrock hier: Lady Shay. 

Der aufmerksame Beobachter bemerkt: ich habe mich in diesem Sommer hauptsächlich in kühlen Farbtönen gekleidet: ganz sommerlich in grün und blau (einzige Ausnahme: meine rote Lady Leana, das Shirt von gestern, - aber das habe ich ja noch vor dem Sommer und meinem Farbvorliebenwechsel genäht!). Diese Abkühlung war dringend nötig - auch wenn sie nur optisch war. 



 



Mit diesem hüftigen A-Linien-Rock und meiner blauen Kaufshorts war ich schon ziemlich gut bedient, muss ich sagen. Für "kühlere" Tage (oder einem Tag im Kühlschrank klimatisierten Büro) haben zwei weite (gekaufte) Stoffhosen beim Untenrum für Abwechslung gesorgt. 



Aber auch mit halblanger (und gegebenenfalls etwas längerer) Leggings und Weste kleidet der Rock ziemlich gut, wie ich finde, und begleitet mich so höchst wahrscheinlich auch noch ein paar Tage in den goldenen Herbst hinein. Wahlweise passen die gestern gezeigten Oberteile dazu, oder eben ein paar Teile mit 3/4 Ärmel. Aber: eventuell müsste ich da noch was nähen.... Mhm.



Schnitt: Lady Shay von Mialuna, Gr. 40
Stoff: Komolka




Dienstag, 26. September 2017

Meine Sommergarderobe 2017 - Teil 1


Ich weiß, ich habe den Sommer letzte Woche quasi schon zu Grabe getragen, aber ich möchte euch als endgültigen Abschluss noch meine liebste Sommergarderobe ziegen. Einfach jene Kleidungsstücke, die ich tatsächlich rauf und runter getragen habe. Im Rückblick betrachtet, reduziert sich das, was man am liebsten anzieht, auf ein paar wenige Kleidungsstücke. Den Eindruck hatte ich schon letztes Jahr und heuer hat es sich wieder einmal bestätigt. 

Ich bin immer noch keine richtig exzessive Kleid- bzw. Rockträgerin  (Reizwort "Wolf"), aber ab und an darf es dann doch sein (das Sommerkleid aus der Mix&Match-Serie hab ich euch ja hier schon gezeigt). Trotzdem sind Hose/Shorts und T-Shirt immer noch mein Favorite, - so wie diese hier: meine zwei Lady Leanas, deren Faltenlegung nach Lust und Laune "ausgelegt" (Ha!) werden können.




Die Shirts sind wunderbar luftig und leicht. An meiner Jeans ist zu erkennen, das rote entstand schon zu einer Zeit, als Petrus noch nicht die großen Hitzewellen des Sommers eingeläutet hatte. Dementsprechend intensiv konnte ich testen - im übrigen: den Stoff hab ich direkt beim Schneidereimarkt bei Brandless gekauft, ein Label, dass sich für faire Arbeitsbedingungen und direkten Vertrieb einsetzt. Allein schon in diesem Bewusstsein (aber nicht nur): es trägt sich herrlich!





Die blaue Shorts? Ich muss zugeben, die ist gekauft - auch wenn sich immer weniger Gekauftes in meiner Garderobe findet.

Morgen geht es weiter. Im Grunde genommen hatte ich, wenn es hochkommt, ca 4-5 verschiedene Outfits im Wechsel an - in unterschiedlichen Kombinationen. Ich glaube ja, ich hatte unbewusst da so etwas wie eine Capsule Wardrobe.... Echt jetzt? Wow! Mal sehen, ob ich so etwas auch im Winter schaffe....


PS: Für den Fall, dass ihr auf den Geschmack gekommen seid: ab 27.9. gibt es sogar Ärmel als Add-on und am Erscheinungstag, sowie am 30.9. in der FB-Gruppe "Mialuna kreativ" gratis!


Schnitt: Lady Leana, Gr. 40 von Mialuna
Stoffe: rot von Brandless, gekauft bei Schneidereimarkt 2017
blaue Punkte von Biostoffe



Donnerstag, 21. September 2017

So! Schluss mit Sommer! Ich begrüße den Herbst mit "Eliza"

Eigentlich ist es ja jedes Jahr so: mit Ende des Sommers atme ich erleichtert durch. Nicht, weil er nicht schön gewesen wäre, nein, aber irgendwie finde ich das Tempo im Sommer immer besonders rasant: die Kinder daheim, die Arbeit will trotzdem gemacht werden und zu allem Überfluss kommt mein Kreislauf mit den hohen Temperaturen nicht optimal zurecht. Außerdem will man das gute Wetter ja ausnutzen, also heißt es: raus, raus, raus - was unternehmen, tun, machen. Schließlich will man ja alles unter einen Hut bringen. Und am Ende des Sommers stehe ich mal wieder hechelnd da, gar nicht so traurig darüber, dass wieder eine etwas strukturiertere und - ja doch auch - ruhigere Zeit anfängt. Eine Zeit, in der ich auch wieder ein wenig an mich denken kann. Und ans Nähen. Und ans Bloggen.

Jedes Jahr im Frühling nehme ich mir vor: heuer läuft es in Bezug auf mich und mein Hobby anders und zwölf Wochen später muss ich einsehen: gar nichts lief anders als in den Jahren davor. Ein wenig Zeit konnte ich letztendlich doch immer wieder mal fürs Nähen erübrigen, doch nie so konzentriert und am Stück wie unterm Jahr, und so rieselte hier langsam die Stille durch die Zeilen.

Doch wie gesagt: Schluss mit Sommer! Schön war er und intensiv und er bleibt in meinem Herzen, doch nun geht's weiter. Hier! 

Es fällt mir kein besserer Wiedereinstieg ein,  als euch am Ende des Sommers und zum Herbstbeginn die Jacke "Eliza" von Freuleins zu zeigen. Katrin hat mich Ende August so nett gefragt, ob ich mitnähen möchte und obwohl ich anfänglich etwas unsicher war (Wollwalk hat ja doch ein bisserl was sehr bäuerlich-traditionelles an sich und so hab ich mich eigentlich nie gesehen), bin ich dem Aufruf gefolgt.

Nix da von bäuerlich-traditionell! Allein Katrins Beispiele, die sie mir zur Ansicht geschickt hat, zeigen schon, dass ich da absolut falsch lag! Ich sag nur: Vorurteil dem armen Walk gegenüber!

Letztendlich bin ich sehr froh darüber, es doch gewagt zu haben, denn die Jacke gefällt mir nun außerordentlich gut und sie lässt sich auch wunderbar tragen. Ist es die Kapuze, die eine andere Wirkung entstehen lässt? Ich weiß es nicht. Tatsache ist, dass sogar meine Tochter, die da wirklich kritisch ist, lobende Worte gefunden hat. Sie hat sogar sehr gerne die Fotos gemacht (und ich mache ein paar Kreuzerl im Kalender! Ich habe die halbe Stunde mit ihr sehr genossen, mal kein "Sind wir bald fertig?", sondern es gab so richtig viel Input auch von ihrer Seite) und ich bin begeistert. Hat sie toll gemacht, finde ich!


Aufgrund meiner Oberweite und meiner absoluten Unerfahrenheit mit dem Material Walk habe ich mich für die Größe L entschieden (nicht, dass es dann nicht passt, gell?), doch in der Rückenansicht sieht man: Größe M hätte es wohl auch getan, da Walk dann doch etwas mehr nachgibt als ich es mir gedacht hatte. Aber gut, so hat jetzt halt noch ein dickerer Pulli drunter Platz!


Katrins Schnitt beinhaltet eine kurze und eine lange Version und eigentlich ist sie komplett offenkantig zu vernähen, wenn man nicht so wie ich einen Jerseystoff für den Beleg verwenden möchte. Es sind ganz wunderbare Designbeispiele aus den unterschiedlichsten Materialien entstanden.


Wenn ihr Lust habt, schaut mal zu den anderen Mädels rüber:

Bitte beachte, dass nicht jeder zur gleichen Zeit bloggt und einige vielleicht schon letzte Woche online waren. Dafür gibt es dort auf jeden Fall andere spannende Nähprojekte zu entdecken. Ein Klick lohnt sich!


Ganz zum Schluss bedanke ich mich bei Katrin, dass sie mich zum Probenähen eingeladen hat! Sie ist eine wunderbar warmherzige und tolle Person. Lustigerweise war sie quasi eine der ersten, die mich am Lillestoff-Festival angesprochen hat und wir haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden.... Apropos. Ja, genau. Ich war dort! Am Festival. Ein Erlebnis, sag ich euch! Wie gesagt, es wär ja nicht so, dass übern Sommer nix passiert oder genäht worden wär... Ich hab da schon noch ein bisserl was zu erzählen. Also: bleibt dran!


Stoff: Wollwalk, gekauft bei "Herzilein"
 






Donnerstag, 3. August 2017

Lieblingskleid - Hitzetest bestanden

Ich war ja skeptisch. Sehr skeptisch: Ich und Webware. Ich und Viskose! Ich und Kleid!! Ich und Maxikleid!!! (Man beachte die jeweilige Anzahl der Rufzeichen!!!!)


Von meinen oberweitenbedingten Webware-Größenakzeptanzschwierigkeiten habe ich ja schon berichtet, und dennoch hab ich mich an eine Variante des Mix & Match Kleides von Kibadoo gewagt. Dieses Mal in Gr. 42 - viel besser, wenn auch nicht optimal (ein bisserl spannt's noch), aber bequem tragbar. Sehr bequem. 



Im Osten Österreichs zählen wir mittlerweile die vierte Hitzewelle dieses Sommers und es hat sich herausgestellt: es gibt kein besseres Kleidungsstück als dieses um der Hitze zu trotzen. Naja, sagen wir: in ihr auszuharren. Es ist luftig und dank des Stoffes hat man das Gefühl, man hat so gut wie nichts an. Der Stoff ist übrigens ganz erstaunlich: der bekommt einfach keine einzige Falte, egal, wie sehr man darin schwitzt und wie lange man darin im Büro sitzt. Wie gebügelt, selbst nach zwölf Stunden tragen. Eine Naturfaser ist darin wohl kaum enthalten, aber durch den luftigen Schnitt schwitzt man tatsächlich nicht allzu sehr darin (zumindest nicht mehr als bei 38 Grad sowieso schon), abgesehen davon ist der Stoff nach drei Luftstößen auch schon wieder trocken....perfekt!


Also hat sich dieses Kleid mittlerweile zu meinem Lieblingskleid gemausert, genauso wie die zwei Tops, die ich mir nach dem Schnitt genäht habe und das zweigeteilte "Kleid" (leider in Knitterstoffen) :-/). Und meinem Liebsten gefällt es auch sehr, was will frau mehr?!



(bis 6.8. ist das Spezialangebot mit allen Varianten noch erhältlich, danach gibt es einzelne Packages)
Stoff: Komolka, Zusammensetzung unklar, leicht glänzende Viskose (?)




Donnerstag, 27. Juli 2017

Apropos Alles Näht - da ging mir glatt ein Licht auf!

Ja, ja... ich weiß. Mit einem schnöden Pyjama kann man kaum mehr einen Hund hinter dem Ofen hervorlocken, aber dieser ist in mehrfacher Hinsicht was Besonderes!

* Die Stoffe hab ich - apropos Alles Näht - bei der Stoffprinzessin geshoppt. Mehrmals bin ich bei besagten Event um die Glühbirnen herumgestrichen, sie sind ja wirklich cool... Nur was daraus nähen?! Als das Pendel dann endgültig in Richtung "Mitnehmen" ausschlug, war es schon fast zu spät: nur noch 50cm übrig und keine Chance auf Neuauflage. Tja. Letztendlich war aber genau das mein Glück, denn jetzt wusste ich, was es werden soll: eine Pyjamahose! Der dazugehörige nahezu einfärbige Konfetti-Stoff - magenta mit kleinen bunten Streußeln - hat dann den Kauf besiegelt: im Kopf war die Kombi schon fertig.


* Ebenfalls bei Alles Näht kam ich drauf, dass ich meinen Powerzwerg, seines Zeichens Transferpresse, niemals - nie und nimmer, ganz und gar nicht - richtig benutzt hatte! Irgendwie war ich schon glücklich mit ihm, aber soooo super hielten die Plotts dann auch wieder nicht, musste ich feststellen. Das hat die Freude schon etwas getrübt, aber gut, man kann ja nicht alles haben. Dachte ich enttäuscht. Ihr könnt euch mein Erstaunen vorstellen, als ich Ernas Enkelin Tina dann noch einmal so richtig in Aktion erlebt habe?! Ich meine, zugesehen hatte ich schon bei AN 2016, aber wie es scheint, hatte ich ganz vergessen, dass es da noch ein letztes "Einrasten" gab, nachdem man den Hebel umgelegt hatte! Mein Zwergerl verweigerte das, ganz einfach: er ließ sich nicht so weit runterdrücken! ?! Mhm.
Ich hab dann das weltweite Netz befragt, ein Video gefunden und meinen Mann davor gesetzt. Nach ein paar Grübeleien, ein paar Zerlegungen und Wieder-zusammenschraubungen seinerseits macht er nun, wie er soll, mein Zwergerl. Hatten die ihn herstellungsseitig doch glatt falsch eingestellt auf die Reise geschickt! Pffft!

Die Konsequenz daraus war, es musste da glatt noch ein Plott drauf, und wie konnte es anders sein: es musste eine good old bulb sein. Und weil Not erfinderisch macht, habe ich die (im Eifer des Gefechts) verschnittene große Glühbirne, die eigentlich mittig den Rücken verzieren sollte, an und in die Seitennaht gequetscht und nun gefällt es mir sogar noch besser! Da ging mir wohl in mehrfacher Hinsicht doch noch das eine oder andere Lichtlein auf!


Während der Shirtschnitt mein alleseits beliebtes Basic-Top von Kibadoo ist, ist die Hose nach der damals im Probenähen befindlichen Sommer Special Edition Mix & Match Hose entstanden. Eigentlich ja für Webware gedacht, aber als Jersey-PJ-Hose auch hervorragend nutzbar. 

Mittlerweile habe ich ja schon das eine oder andere Nächtle darin verbracht und ich kann bestätigen: trotz der vielen Lichter schlafe ich wunderbar! :-)



Schnitt: Sommer Special Edition Mix & Match von Kibadoo, Gr. 40
Stoffe: Stoffprinzessin (tw. Eigenproduktion = Glühbirnen)